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"Wer Bücher schenkt, schenkt Wertpapiere."

Erich Kästner (1899-1974)


Erich Kästner hat uns Rote-Zora-Buchhändlerinnen durch unser Leben begleitet, die jungen wie die alten. Kein Wunder, denn wer seine Hausapotheke mit Lyrik füllt, statt mit üblichen Medikamenten und Verbandszeug, der füllt auch unser Herz.
Als Kästner 1950 „Das doppelte Lottchen“ schrieb, eckte er bei so manchem Moralapostel an. Eine Scheidungsgeschichte, eine arbeitende Mutter - das entsprach nicht dem damaligen vorherrschenden Rollenverständnis der Nachkriegszeit. Heute wissen wir: Es ist eine zeitlose Geschichte, die auch heute noch gerne von Kindern gelesen wird. Und die es auch als Comic nun gibt, wie übrigens auch andere Kinderbücher von ihm.

Sein Credo beim Schreiben von Kinderbüchern: "Dass wir wieder werden wie Kinder, ist eine unerfüllbare Forderung. Aber wir können zu verhüten versuchen, dass die Kinder so werden wie wir."
Besonders beeindruckt haben mich seine Schilderungen der Bücherverbrennung 1933 in München, als er unerkannt am Rande stehend miterleben musste, wie seine Bücher verbrannt wurden. Kästner erlebt die Nazi Zeit in der inneren Emigration, hatte Deutschland nicht verlassen, obwohl er unter Beobachtung stand und seine Bücher verboten waren.

Hier eine kleine feine Auswahl seiner Bücher. Auch in unserem Webshop können Sie in den Büchern stöbern.

   

    

   

   

   

   

 

 

 


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