Nicht so leicht einen Verleger zu finden

Zum 140. Geburtstag von James Joyce

Nicht so leicht einen Verleger zu finden

Der am 2. Februar 1882 in Rathgar, Dublin geborene Schriftsteller James Joyce gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarische Moderne. Als Kind einer verarmten irischen Familie besuchte er ein von Jesuiten betriebenes Internat, wandte sich aber früh vom Katholizismus ab. Er studierte in Dublin Englisch, Französisch und Italienisch und ging nach seiner Graduierung nach Paris. Er kam zurück ging erneut ins freiwillige Exil in Triest, Rom, Zürich und Paris. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht und der Besetzung von Paris im Juni 1940 wollte Joyce zurück nach Zürich. Nach langem Zögern der Schweizer Behörden wurde die Einreise bewilligt. Er starb 1941 in der Schweiz.

In seinem autobiografischen Roman „Ein Porträt des Künstlers als junger Mann“ (1916) umreißt Joyce die Position des Schriftstellers, der sich aus den Bindungen von Kirche, Staat und Gesellschaft löst und auf der künstlerischen Freiheit besteht. Der Roman ist in der Form des Künstler- und Bildungsromans geschrieben und verwendet bereits die Technik des inneren Monologs.

Sein Roman „Ulysses“ brachte ihm Weltruhm. Doch zu Beginn fand der irische Schriftsteller James Joyce keinen Verlag, weil das Werk unter Pornografieverdacht stand. Ulysses erschien 1922 erstmals in zensierter Form in Paris im Verlag der Pariser Buchhandlung „Shakespeare and Company“. Erst 1933 wurde der Pornografievorwurf von einem amerikanischen Richter aufgehoben. Der Roman erzählt aus ständig wechselnder Perspektive das Leben des Anzeigenwerbers Leopold Bloom in Dublin am 16. Juni 1904 bis in den Morgen des folgenden Tages. Der Roman erzählt sehr realistisch, aber das entscheidend neue ist die konsequente Anwendung des inneren Monologes. Der Innere Monolog wird bei ihm zum Bewußtseinsstrom, der den Fluss von Halbgedanken, Assoziationen, Impulsen und Eindrücken eines menschlichen Bewußtseins mit Hilfe von Sprache darstellt. Genau diese hat dann großen Einfluss auf die moderne Literatur. Auch sein Buch „Finnegans Wake“ ist voll bizzarer Träume und Traumfragmente, voller Wortspiele und Verschlüsselungen, nur vordergründig die Träume eines irischen Gastwirtes und seiner Familie.

Seit dem 16. Juni 1954 begeht Irland – und mit ihm Joyce-Fans aus aller Welt – den Bloomsday in aller Feierlichkeit. (Benannt nach der Hauptfigur des Ulysses Leopold Bloom). Gekleidet im Stil der Zeiten Blooms und Joyce‘ strömen die Menschen zu den verschiedensten Veranstaltungen in Dublin und Umgebung. Ihr „Markenzeichen“ ist vor allem der typische Joyce-Strohhut.

Geburtstagsfest des Monats
Jeden Monat feiert die Buchhandlung Rote Zora einen runden Geburtstag, von Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die den Buchhändlerinnen am Herzen liegen. Manche von ihnen sind längst verstorben. Was sie aber unsterblich macht, das ist ihr Werk, das sie hinterlassen haben. Und so stehen im Mittelpunkt der Geburtstagsfeste nicht die obligatorische Geburtstagstorte und die feiernden Gäste, sondern die Bücher der Geburtstagskinder. In der Buchhandlung wie auch im Schaufenster, wie auch auf den Social-Media-Kanälen sprechen die Buchhändlerinnen die Einladung aus, das Tor zur Weltliteratur zu durchschreiten, lesend neues kennenzulernen und altbekanntes wiederzuentdecken.

Foto James Joyce: Camille Ruf

James Joyce

Ulysses

Kommentierte Ausgabe

Der Roman, durch den James Joyce unsterblich wurde, schildert einen Tag im Leben des Annoncenakquisiteurs Leopold Bloom, den 16. Juni 1904. Bald nach Erscheinen des Romans begannen Enthusiasten, diesen Tag zu feiern. »Im Ulysses liegt das Dublin des 16. Juni 1904 vor uns ausgebreitet, durch die Phantasie unverändert und in fast allen Einzelheiten anhand von Karten und Adreßbüchern nachprüfbar«, schreibt Anthony Burgess. »Aber«, so fährt er fort, »der Roman Ulysses, der Dublin verherrlicht, indem er es zu einer ewigen Stadt des Geistes erhebt, hat es auf nüchterne oder trunkene Weise auch verwandelt. Wer Dublin betritt, betritt Ulysses ...: man begibt sich in die Phantasie von James Joyce. «Hier setzt die erste deutsche kommentierte Ausgabe des Ulysses ein. Sie verzeichnet - auf Grundlage von Don Giffords Ulysses Annotated -, was nachprüfbar ist: Orte, Institutionen, Ereignisse, Personen ebenso wie den Bildungsschatz, der in den Roman eingearbeitet ist. Und sie verweist - besonders in der kurzen Einführung zu jedem Kapitel - auf den Bauplan des Ganzen, auf die Quellen, vor allem Homers Odyssee, und auf die Textur der internen Bezüge. Und indem der Stellenkommentar nachweist, was nachzuweisen ist - samt Abweichungen von den Quellen -, erlaubt er uns zu verfolgen, wie die Phantasie von James Joyce aus einem hundsgewöhnlichen Dubliner Tag vor einhundert Jahren den »Welt-Alltag der Epoche« (Hermann Broch) gemacht hat. Die großformatige, kommentierte Ausgabe ist seitenidentisch mit der Ausgabe als suhrkamp taschenbuch (Romane des Jahrhunderts, st 2551, und Sonderausgabe, st 3594). Jedes Kapitel beginnt mit einem Einführungstext. Einfach und übersichtlich ist in der Marginalspalte und am Fuß jeder Seite der Stellenkommentar untergebracht. Personenverzeichnis und vielfältige Pläne von Dublin und Umgebung beschließen den stattlichen, schön gemachten, zum Blättern, Schmökern, Lesen ebenso wie zum Studieren anregenden Band.
Leseprobe:

Suhrkamp Verlag, ISBN 978-3-518-41585-6, 58 €

James Joyce

Ulysses

Gebundene Sonderausgabe mit rotem Farbschnitt.

Wer den großen Jahrhundertroman von James Joyce noch nicht gelesen hat, wer ihn liebt und ihn immer wieder von neuem lesen oder wer ihn an andere verschenken möchte, dem sei Ulysses jetzt in der neuen Kultausgabe zum 125. Geburtstag von James Joyce am 2. Februar 2007 empfohlen - in Halbleinen mit rotem Ringsumfarbschnitt und Schriftprägung.

Suhrkamp Verlag, ISBN 9783518458167, 18 €

James Joyce

Ulysses

suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe

Der 16. Juni 1904 war ein ganz gewöhnlicher Tag, und dennoch ist er in die Geschichte der Weltliteratur eingegangen. An diesem Tag von acht Uhr früh bis drei Uhr morgens erlebt Leopold Bloom die Großstadt Dublin, und der Leser lernt mit ihm seine Handlungen, Begegnungen und Gedanken kennen: 'Ulysses', der Roman des Jahrhunderts.

Leseprobe:

Suhrkamp Verlag, ISBN 9783518390511,16 €

James Joyce für Boshafte

Für Liebhaber des boshaften Humors: James Joyce. »Rom kommt mir vor wie ein Mann, der davon lebt, daß er die Leiche seiner Großmutter für Reisende zur Schau stellt.«

Insel-Taschenbücher, ISBN 9783458349426, 2,49 €

James Joyce

Prosa

James Joyces' lebenslanges »work in progress« läßt sich zum ersten Mal in einem einzigen Band verfolgen und überblicken - von den realistischen Erzählungen (Dubliner, 1914) über den Jugendroman Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (1916) bis zu dem Buch über den »Welt-Alltag der Epoche«, das ihn berühmt machte (Ulysses, 1922), und dem unübersetzbaren Sprachwerk Finnegans Wake (1939), das hier mit zwei Übertragungen des »Anna Livia Plurabelle«-Kapitels vertreten ist. »Die Funktion der Literatur«, schrieb der Joyce-Biograph Richard Ellmann, »wie sie Joyce und sein Held Stephen Dedalus mit ungewohnter Inbrunst definieren, ist die immerwährende Bejahung des menschlichen Geistes, im Leiden und im Übermut. Wir können, was er >Lachtränen< nannte, vergießen, wo uns seine Schriften mit diesem Schauspiel konfrontieren.«

 

Suhrkamp Verlag, ISBN 9783518421604, 35 €

James Joyce

Finn's Hotel

»Finn's Hotel«, so hieß das Hotel, in dem Nora Barnacle, die spätere Ehefrau von James Joyce, als Zimmermädchen arbeitete. Ganz am Anfang der Überlegungen, aus denen »Finnegans Wake« hervorgehen sollte, fragte sich Joyce: Wie wäre es, wenn man Irlands Vergangenheit in den Träumen des am Ufer der Liffey schlafenden mythischen Helden Finn McCool Revue passieren ließe? Das Buch »Finn's Hotel« besteht aus einer Folge von Fabeln, kurzen, prägnanten Prosatexten zu den entscheidenden Momenten der irischen Geschichte, beginnend mit der Ankunft St. Patricks auf der Grünen Insel im Jahr 432: des Heiligen, der Irland bekehrt? Nein, Irland bekehrt ihn - zu allem, was irisch ist. Joyce schrieb die zehn Episoden 1923, ein halbes Jahr, nachdem er sich vom »Ulysses« befreit und lange bevor er einen genaueren Plan für »Finnegans Wake« gefasst hatte. Danis Rose suchte die im Nachlaß der »Finnegans Wake«-Papiere verstreuten Geschichten zusammen. Er begründete ihre Einheit und Eigenständigkeit. 2013 erschien Finn's Hotel: ein neues, unbekanntes, erstaunliches Werk von James Joyce.»

Leseprobe

Suhrkamp Verlag, ISBN 9783518424544, 17,95 €

James Joyce

Dubliner

In einer ersten Rezension las man im Juni 1914 im Manchester Guardian: »Eine Vielzahl kleiner Sünden verbirgt sich in diesen Skizzen des Dubliner Lebens. Durch James Joyce' Texte zieht langsam eine Prozession deprimierter Gestalten, kleine Angestellte, Saufbrüder, Dienstmädchen, Pensionswirtinnen, die alle ihre Fröhlichkeit durch die Sünde oder den Gedanken an die Sünde bewahren. In der ersten Skizze ist ein Priester übergeschnappt, weil er einmal einen Abendmahlskelch fallen ließ . . . Dann liebt ein Bankkassierer eine verheiratete Frau, unterdrückt seine Liebe und läßt es zu, daß die Frau dem Trunk verfällt. Ein verkommener Schmarotzer schwatzt einem Dienstmädchen zehn Schilling ab. Ein Angestellter wird dazu gebracht, die Tochter seiner Wirtin zu heiraten. Das sind die Geschichten des Mr. Joyce, aber sie sind mit echter Kunstfertigkeit geschrieben, die weder beschönigt noch verdammt, die nicht einmal moralisch abwägt. Diese Dinge sind so.«

Leseprobe

Suhrkamp Verlag, ISBN 9783518389546, 9,99 €

James Joyce

Werke in sechs Bänden

Inhalt: Dubliner / Stephen der Held. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann / Ulysses / Kleine Schriften / Gesammelte Gedichte. Anna Livia Plurabelle / Finnegans Wake

Band 1: »Und zu allererst lese man die Dubliner. Es ist die einzige Möglichkeit, das Werk eines der größten Schriftsteller zu verstehen.« T.S. Eliot Band 2: In einem Anflug von Verzweiflung, weil er seine Manuskripte nirgends unterbringen konnte, warf Joyce 1911, so will es die Legende, den gesamten Text ins Feuer, aus dem seine Schwester 383 Seiten rettete. Diese Seiten wurden 1944 unter dem Titel »Stephen Hero, Stephen der Held«, veröffentlicht. Sie umfassen die Jahre des jungen Joyce, der sich Stephen Dedalus nannte, am University College in Dublin. Im Herbst 1907 begann Joyce den Roman umzuarbeiten, d. h. neu zu schreiben. Aus dem weitschweifigen Text von Stephen Hero wurde die komprimierte, komplexe Textur des »Portrait of the Artist as a Young Man«. Die für den »Ulysses« später so zentrale Leitmotivtechnik wurde hier zum ersten Mal erprobt. Band 3: Die 1975 im Rahmen der Frankfurter Joyce-Ausgabe zuerst erschienene neue »Ulysses«-Übertragung von Hans Wollschläger - »die wortmächtigste und wortreichste Übertragung in der deutschen Übersetzungsgeschichte«, so die »Süddeutsche Zeitung« - konnte die Ergebnisse von 50 Jahren Joyce-Forschung berücksichtigen, die vieles dazu beigetragen hat, die Fehler zu beseitigen, die Undurchsichtigkeiten zu lichten und die sogenannten dunklen Stellen weitgehend zu klären. Diese Übersetzung unterscheidet sich auch insofern von den bisherigen Originalausgaben und Übersetzungen in andere Sprachen, als zahlreiche Passagen, insbesondere des letzten und vorletzten Kapitels, die aufgrund von Irrtümern der Drucker nicht einbezogen wurden, erstmals in den Werkzusammenhang des »Ulysses« eingebracht worden sind. Band 4: Dieser Band enthält die »Aufsätze«, das Theaterstück »Verbannte«, die Prosaskizze »Giacomo Joyce« und die sogenannten »Epiphanien«. Die Auswahl der »Aufsätze« - Essays, Vorträge, Rezensionen - umfaßt das Wesentliche. Neben wichtigen früheren Arbeiten wie »Drama und Leben (1900), »Ibsens neues Drama« (1900) und »Der Tag des Pöbels« (1901) stehen die Notate zur Ästhetik aus Paris und Pola, die Triestiner Vorträge über irische Kultur und Politik, über Blake und Defoe, und die irischen Reiseberichte, die Joyce 1912 für den »Piccolo della Sera« schrieb. Band 5: Dieser Band enthält alle in Buchform erschienenen Gedichte: die Sammlungen »Kammermusik« (1907) und »Pöme Penysstück« (1927); die »Verstreuten Gedichte«, darunter die »Fragmentarische Jugendlyrik (1900-1904); die Verssatiren »Das heilige Offizium« und »Gas von einem Brenner«, die »Gelegenheitsverse« (1902-1937). Richard Ellmann vermerkt in seiner umfassenden Joyce-Biographie, daß sich Joyce als »junger Poet« selbst nicht im klaren war über seine Gedichte. Aufgenommen wurde in diesen Band außerdem das einzige übersetzte Kapitel aus »Finnegans Wake«, »Anna Livia Plurabelle«, im Originaltext und in zwei Übertragungen, der von Wolfgang Hildesheimer und der von Hans Wollschläger. Band 6: »Finnegans Wake«, das »schwierigste Buch des Jahrhunderts«, gilt aufgrund seiner »verwirrenden Sprache« und seiner »Verdichtungen« als unübersetzbar. Mit dem nun vorliegenden kompletten englischen Text von »Finnegans Wake«, können diese Beurteilungen einer erneuten Prüfung unterzogen werden, der Leser kann an jenem - wie Anthony Burgess es nannte - »Puzzle« mitarbeiten. Textgrundlage des vorliegenden Bandes ist die 1975 bei Faber & Faber erschienene Ausgabe, die bis zum Manuskript zurückgeht und Joyce' Korrekturen berücksichtigt.

Suhrkamp Verlag, ISBN 978-3-518-09719-9, 76 €

James Joyce

Anna Livia Plurabelle

Finnegans Wake I, 8

">Anna Livia Plurabelle< ist das berühmteste, meistzitierte Kapitel des unübersetzbarsten aller Bücher, >Finnegans Wake< von James Joyce. Unser Band bringt den originalen Text, eine alte und zwei neue Übersetzungen (von Wolfgang Hildesheimer und Hans Wollschläger) und eine Einführung von Klaus Reichert. ALP, nach Arno Schmidt die »All-Frau«, die Zusammensetzung »aus der schönen rotgehaarten Isolde, den Maggies und sonstigen >Stundentänzerinnen

Suhrkamp Verlag, ISBN 9783518012536, 12,80 €

James Joyce

Giacomo Joyce

»Joyce, Sie wissen doch, dieser irische Gigant ... Der Zeitpunkt liegt so um 1909 herum. Da lebte der wortgewaltige Romancier in Triest und fristete sein Leben mühsam mit Sprachunterricht. Ja, und da hatte er eine Affäre mit einer Schülerin, kindjung anscheinend, doch von überzeugender Weiblichkeit. Ihr zuliebe schrieb er eben jenes Novellchen. Es steht alles drin, was einem reifen Mann passiert, wenn er sich vergißt. Und es ist eine Poesie, in eine feine Lieblichkeit eingefangen, wie sie nur Joyce vermag, wenn er verliebt ist.« - Werner Helwig

Suhrkamp Verlag, ISBN 9783518012406, 10,80 €

James Joyce

Geschichten von Shem und ShaunTales Told of Shem and Shaun

Lange vor der Veröffentlichung von »Finnegans Wake« (1939) wurden bereits einige Teile daraus separat in Buchform veröffentlicht - darunter nicht nur das berühmte Kapitel »Anna Livia Plurabelle« (1928), sondern auch »Tales Told of Shem and Shaun« (1929). Der Keim der Entstehung dieser drei Geschichten liegt in einer Fehde zwischen den Schriftstellern James Joyce und Wyndham Lewis, die sich bei gemeinsamen Zechtouren durch Paris kennengelernt hatten. Joyce beantwortet eine heftige Attacke Lewis' auf den »Ulysses« (»ein Monument wie ein Rekorddurchfall«) und auf das entstehende »Finnegans Wake« (»Kinderspielchen à la Gertrude Stein«). Es gibt in »Finnegans Wake« bekanntlich keinen >eigentlich gemeinten< Sinn, sondern ein Geflecht aus vielen fragmentarischen Sinnebenen, die sich gegenseitig ergänzen, durchdringen und auch aufheben; eben dies ist die besondere Qualität des Buches. Ziel des Übersetzers Friedhelm Rathjen war es, so viele der im Original vorhandenen Bedeutungen wie irgend möglich wiederzugeben, und zwar in eben der Abfolge und Verschränkung, in der sie im Original erschienen: »>Finnegans Wake< ist ein kühnes Buch für kühne Leser, und das Amt des Übersetzers kann es nur sein, dafür zu sorgen, daß beide zusammenfinden.«

Suhrkamp Verlag, ISBN 9783518224687, 17,95 €

Stanislaus Joyce

Meines Bruders Hüter

Stanislaus Joyce (geboren am 17. 12. 1884 in Dublin, gestorben am 16. 6. 1955 in Triest) hat bis zu seinem Tod an diesem Erinnerungsbuch geschrieben, in dem er die Dubliner Jugendjahre seines Bruders schildert, gemeinsam erlebte und gemeinsam durchlebte Jahre, in denen sich Geist, Weltsicht und Genie von James Joyce herausbilden. Seite um Seite begegnen wir Elementen, die verwandelt in das Werk von Joyce eingegangen sind, aber nicht minder oft überrascht uns Unbekanntes, Erhellendes.»Dennoch wäre es«, schreibt T.S. Eliot, »ein Fehler, Stanislaus Joyce' Meines Bruders Hüter lediglich als einzigartige Nachrichtenquelle bezüglich der frühen Lebensjahre eines der großen Schreiber des Jahrhunderts einzustufen. Im Verlauf der Lektüre wird Stanislaus uns nicht minder wichtig als James selbst: so ähnlich sind sich die Brüder und doch wieder so verschieden! Besessen, wie er von dem Gegenstand seiner Memoiren war, erbittert unter der ständigen Reizung dieses >Pfahls in seinem Fleisch

Suhrkamp Verlag, ISBN 9783518223758, 17,80 €

Hans-Christian Oeser, Jürgen Schneider

James Joyce

Leben, Werk und Wirkung

Mit Ulysses schuf James Joyce eine neue Odysee, mit Finnegans Wake eine ganz eigene Sprache. Unbeirrbar verfolgte der gebürtige Dubliner, der seiner von britischem Staat und katholischer Kirche beherrschten Heimatinsel den Rücken kehrte, seine literarischen Ziele - ein Wortkünstler, der nachgerade mythischen Status genießt.

Suhrkamp Verlag, ISBN 978-3-518-18221-5, 7,90 €

Friedhelm Rathjen

James Joyce

rororo Monographien

James Joyce hat mit seinen Werken, vor allem mit dem legendären «Finnegans Wake», Deutungslawinen ausgelöst. Kaum ein Autor unserer Tage, der sich nicht auf Joyce beruft; selbst Popkultur und Dublin-Tourismus haben ihn entdeckt. Seine Hauptwerke - «Dubliner», «Ein Porträt des Künstlers als junger Mann»,«Ulysses» und «Finnegans Wake» - reflektieren die fragile Welt des Autors, in der Instabilität und Bewegung Gesetz zu sein scheinen.

Leseprobe

Rowohlt Taschenbuch, ISBN 9783499505911, 8,50 €

Nuala O'Connor

Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern

Roman

Sie war ihm »Heilige und Hure«: Nora Barnacle ist zwanzig und Zimmermädchen in einem Dubliner Hotel, als sie den zwei Jahre älteren James Joyce kennenlernt. Aus der zunächst körperlichen Beziehung entwickelt sich eine tiefe Liebe. Nora ist bereit, alles für Joyce aufzugeben - verlässt mit ihm sogar ihre Heimat Irland, trotz seiner Weigerung, sie zu heiraten. Schwierige Jahre in Triest, Pula und Zürich folgen, geprägt von großer Armut, von Joyce' Trunksucht und von seinem labilen Gesundheitszustand, vor allem aber von seiner Besessenheit: Für ihn zählt nur sein literarisches Werk. Es ist Nora, die die Familie über Wasser hält und als Rückhalt und Muse mit Joyce dem literarischen Durchbruch entgegenfiebert.
Die mehrfach ausgezeichnete irische Autorin Nuala O'Connor verleiht in dieser fulminant erzählten Romanbiographie Nora erstmals eine Stimme.

Leseprobe:

Insel-Taschenbücher, ISBN 9783458681427, 12,95 €

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15. März 2018, 19:30 Uhr, Rote Zora Losheim

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10. - 15.04.2018, 6. saarländische Filmwoche, Zeltpalast Merzig

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Literaturtage im Saarland – 7. bis 22.04.2018

Fairer Ostermarkt der Aktion 3. Welt Saar

Verkaufsoffener Sonntag, 25. März, Merzig, Rathaus Foyer, 12-18 Uhr

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Mittwoch, 21. März, 19:00 Uhr, Museum Schloss Fellenberg Merzig, Torstr. 45a

Perspektiven der Gesundheit

17.-18. März 2018, im Mehrgenerationenhaus, Am Seffersbach 5, Merzig

Ralph Schock: Kaffeeschmuggler und Steckdosenmäuse

27. Februar 2018, 19:30 Uhr, Rote Zora Losheim

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Der Fußballfan und Autor Roland Röder

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24. Januar 2018, 20:00 Uhr Lesung

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Über diesen Preis freuen wir uns ganz besonders!

Rote Zora in Merzig und Losheim sind Deutschlands kreativste Kinderbuchhandlung 2012

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